METALL NRW | Verband der Metall- und Elektro-Industrie Nordrhein-Westfalen e.V.
Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V.
MINT-Bildung in NRW
Bildungswerke der Arbeitgeberverbände in Nordrhein-Westfalen

Gesellschaftspolitik

Sozialethischer Dialog mit den Kirchen

Gesellschaftspolitik

Die beiden großen Kirchen in Deutschland beteiligen sich an zahlreichen gesellschaftspolitischen Diskussionen. Umso mehr sind die Arbeitgeberverbände gefordert, im Dialog mit ihnen die unternehmerischen Auffassungen in der Sozial- und Gesellschaftspolitik zu verdeutlichen. Leitidee des Dialogs ist das Verhältnis von Sozialethik und Sozialpolitik, das immer wieder auf dem Prüfstand steht. Die Verlautbarungen beider Kirchen - Enzykliken und Denkschriften - vermitteln mittlerweile ein eher ausgewogenes Bild von der Sozialen Marktwirtschaft.

Betriebsräteseminare

Als Einrichtung der Arbeitgeberverbände in Nordrhein-Westfalen bietet das Bildungswerk der Nordrhein-Westfälischen Wirtschaft e.V. seit 1971 Seminare nach § 37 Abs. 6 und Abs. 7 BetrVG für die Betriebsratstätigkeit an. Es ist anerkannt als Einrichtung der Weiterbildung nach dem Weiterbildungsgesetz NW (WbG). Das Seminarangebot folgt dem Grundsatz, dass nur sachlich und umfassend informierte Betriebsratsmitglieder ihr verantwortungsvolles Amt im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes ausüben und mit dem Arbeitgeber vertrauensvoll "zum Wohl der Arbeitnehmer und des Betriebes" (§ 2 BetrVG) zusammenarbeiten können.

Wirtschaft und Arbeit

unternehmer nrw unterstützt die Landesregierung NRW im Rahmen verschiedener Initiativen bei der Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen. So wurde mit einer gemeinsamen Erklärung der Sozialpartner und der Landesregierung unter dem Titel "Hohe Wettbewerbs-, Innovations- und Beschäftigungsfähigkeit mit älter werdenden Belegschaften" eine Initiative ins Leben gerufen. Diese will erreichen, das möglichst viele Unternehmen nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen des demografischen Wandels erkennen. Instrumente der Landesregierung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen sind auch die vom Europäischen Sozialfonds kofinanzierte "Potenzialberatung" und die "Arbeitszeitberatung", die mit Hilfe externer Beratungskompetenz kleinen und mittleren Unternehmen zur Seite stehen. Ein weiteres Instrument ist der "Beschäftigtentransfer". Das Ziel ist bei drohender und schon eingetretener Arbeitslosigkeit, professionell der Vermittlung oder der Vorbereitung der Vermittlung auf eine neue Stelle im Arbeitsmarkt erste Priorität zu geben, statt allein Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Erfolgreich arbeitet auf diesem Gebiet z.B. die TraQ - Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft Sauerland.

Ausbildungskonsens NRW

unternehmer nrw engagieren sich mit anderen Partnern im Ausbildungskonsens, der 1996 ins Leben gerufen und 2001 verlängert worden ist. Unterzeichnet haben ihn Arbeitgeber und Gewerkschaften, kommunale Spitzenverbände, die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit sowie die zuständigen Ministerien der Landesregierung. Der Ausbildungskonsens will als freiwillige Vereinbarung den Jugendlichen eine Ausbildungsperspektive geben. Darüber hinaus wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Verbesserung der Berufsorientierung initiiert. Die Wirtschaft hat im Ausbildungskonsens NRW und im "Nationalen Pakt" nicht nur freiwillig eine beträchtliche Zahl zusätzlicher Ausbildungsplätze, sondern auch viele Plätze für Einstiegsqualifizierungen geschaffen. Dies unterstreicht, dass freiwillige Vereinbarungen und das intensive Engagement aller Partner im Ausbildungskonsens NRW erfolgversprechender sind als Zwangsmaßnahmen.

Landesausschuss für Berufsbildung

Der Landesausschuss für Berufsbildung berät nach § 55 Berufsbildungsgesetz die Landesregierung und erarbeitet in den Unterausschüssen Empfehlungen, an denen sich unternehmer nrw entscheidend beteiligen; z.B. die Empfehlung zur Ausgestaltung des Deutschen Qualifikationsrahmens, die Empfehlung zur Erhöhung der Weiterbildungsbereitschaft oder Maßnahmen zur Deckung des Lehrerstellenbedarfs an Berufskollegs.